Über Die Ineffektivität Der Schulmedizin Bei Zivilisationskrankheiten
Ich bin immer wieder entsetzt über die Diskrepanz zwischen schulmedizinischer Praxis und dem Plant-based Studien-Wissen. Ich habe schon mehrfach erwähnt, dass ich weitgehend den Respekt vor der Schulmedizin verloren habe, besonders in Anbetracht der Beobachtungen, die ich im True North machen durfte. Schulmedizin in der Bekämpfung von Zivilisationskrankheiten ist absoluter Schwachsinn. - Ist ja auch logisch, die Krankheiten werden ja durch die Zivilisation verursacht, deshalb heißen sie so.
Ich mache gerade meine Famulatur in der Hausarztpraxis und das raubt mir jegliche Energie für anderes. Das ist furchtbar und führt mich an den Rand depressiver Verstimmungen, weil sich mein Leben sinnlos anfühlt. Allerdings lerne ich unglaublich viel, was man für das Schulmedizinstudium wissen muss – leider ist dieses Wissen aber faktisch nichts wert. Man besteht damit Klausuren. Heilen kann man damit nicht. Nur helfen. Und ich bin entsetzt darüber, wie wenig dem Patienten vermittelt wird was die Ursache für die Erkrankung ist, also Diabetes, Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nämlich die Ernährung in der westlichen Welt.
Ich denke 95% aller Patienten, denen in der Praxis Blut abgenommen wird, haben einen zu hohen Cholesterinspiegel, nämlich einen über 200. Neuer Richtwert ist da übrigens jetzt 190 mg/dl. Und die Ärztin sagt jedem dieser Patienten, dass sie aus einem leicht erhöhten Cholesterinspiegel (200-250 mg/dl) nichts machen würde, so lange keine anderen Risikofaktoren bestehen. - Das sehe ich selbstredend völlig anderes, denn dieser hohe Cholesterinspiegel führt ziemlich wahrscheinlich irgendwann zu Bluthochdruck, und man muss es doch gar nicht so weit kommen lassen. Abgesehen davon haben auch schon Menschen mit einem Cholesterin von unter 200mg/dl einen Herzinfarkt bekommen. Geschützt ist man, maritim Framingham Heart Study nur mit einem Cholesterin von unter 150 mg/dl. Das hat kein einziger Patient, den ich in den letzten 3 Wochen gesehen habe. Und die Ärztin wundert sich darüber, dass sie bereits Patienten in ihrer Praxis hatte, die otoriter keinen Risikofaktor für Herzinfarkte aufwiesen, aber dennoch einen bekamen. Daher geht sie davon aus, dass noch andere Dinge, die man bisher nicht entdeckt hat, die Ursache für Herzinfarkte sind. Ich denke selbstredend, dass der Richtwert viel zu hoch ist. - Aber was will man machen? 100% der Bevölkerung Statine verschreiben???
Und dann kommt Dr. Greger wieder daher und macht ein

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